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Kontrolluntersuchungen zur Vermeidung und Einstufung von Folgeerkrankungen

HbA1c-Wert

Der HbA1c-Wert ist das Blutzuckerlangzeitgedächtnis. Dieser Laborwert spiegelt den BZ-Verlauf während der letzten 3 Monate wieder. Nach den Leitlinien der Deutschen Diabetesgesellschaft sollte er unter 7,0 % betragen.

Mikroalbumine

Die Mikroalbumine sind kleine Eiweiße die mit dem Urin ausge- schieden werden. Diese Eiweißausscheidung ist das erste An- zeichen einer beginnenden Nierenschädigung. In diesem Stadium lassen sich durch eine gute BZ- und Blutdruckeinstellung weitere Schäden an den Nieren vermeiden oder verzögern.

Augenhintergrundsveränderungen

Jeder Diabetiker sollte einmal im Jahr einen Augenarzt aufsuchen, um die Netzhautgefäße zu untersuchen.

Kontrolle der Füße

Diabetikerfüße sind häufig trocken und schuppig, sie zeigen Verhornungen und Fußpilz, eingewachsene Zehennägel, Druckstellung und Fußdeformitäten (z. B. Krallenzehen). Diabetiker sollten die Fußhaut intensiv mit einer wasserhaltigen Creme pflegen. Häufig bedürfen sie auch einer podologischen Fußpflege.

Nervenschädigung

Die Überprüfung des Nervenstatus erfolgt beim Arzt mit der Stimmgabel, dem ThermoTip und dem Neurofilament. Diese Fußuntersuchung sollte nach Möglichkeit vierteljährlich, mindestens aber einmal im Jahr erfolgen.

Weitere Kontrollen

Bei Diabetikern empfiehlt sich einmal im Jahr eine Herz- Kreislauf-Diagnostik (EKG und Belastungs-EKG).

Des Weiteren sollte mindestens einmal im Jahr eine Laborüber- prüfung der Nierenfunktion und der Blutfette erfolgen.

Diese Angaben entsprechen den Leitlinien der deutschen Diabetesgesellschaft.

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18/11/2007